Informationen für Eltern und Fächkräfte

Diese Seite befindet sich noch im Aufbau. 
Hier wirst du bald mehr spannende Information für Eltern, Pädagogen:innen, Psycholog:innen und alle anderen Interessierten finden.

Was zeichnet uns aus?


Von Anfang an war uns klar, dass wir ein offenes Konzept wollen, das alle anspricht und garantiert, dass vielfältige Menschen miteinander in Kontakt kommen.

Ein Konzept, das junge Menschen miteinander verbindet, ihnen einen Raum gibt, sich auszutauschen, und in der Unterschiedlichkeit das verbindende Element zu finden.

Eine gute Mischung aus angeleitetem Abend und offenem Gespräch. Ein Treffen, das innerhalb einer vielfältigen Community einen Grundstein für „Gemeinsamkeit“ und nicht für Abgrenzung in verschiedene Untergruppen legt.

Niemand, der zu uns kommt, muss sich definieren oder festlegen. Wir fragen nicht, wie definierst du dich bzw. was bist du. Es ist schön, im Laufe der Jahre mitzuerleben, wie die einzelnen Teilnehmer:innen sich in verschiedene Richtungen ausprobieren, entwickeln und zu wundervollen, individuellen Persönlichkeiten werden.

Vielfalt ist wunderschön. 

Offener Jugendtreff und Aufsichtspflicht


Während des "Offenen Jugendtreffs" übernehmen die Teamenden keine gesetzliche Aufsichtspflicht.

Weder der Verein "Queere Jugendarbeit in Mainz e. V." noch die anwesenden teamenden Personen übernehmen die Verantwortung für die Besucher:innen.

Warum ist das so?


Der "Offene Jugendtreff" bietet allen Jugendlichen die Möglichkeit, frei zu kommen und zu gehen, ohne sich an- und abzumelden. Wir führen keine Anwesenheitslisten, und die Jugendlichen benötigen keine Anmeldung oder das Einverständnis ihrer Eltern, um teilnehmen zu können (ausgenommen die Freizeit). Dies würde eine unserer wichtigsten Zielgruppen ausschließen: Jugendliche, die sich entweder noch im inneren Coming-out befinden und/oder deren Eltern sie (noch) nicht so akzeptieren können, wie sie sind.


Obwohl wir für den offenen Jugendtreff eine Struktur vorbereiten und Angebote machen, haben die Teilnehmer:innen letztendlich die freie Wahl, womit sie sich beschäftigen möchten. Wir begleiten den offenen Jugendtreff, leisten jedoch keine Betreuung. Die Teilnahme am Angebot ist freiwillig, und die Jugendlichen können den offenen Jugendtreff jederzeit verlassen. 


Jede:r Besucher:in ist für sein:ihr eigenes Verhalten verantwortlich. Die Teilnahme an offenen Angeboten, Kursen, Aktionen oder Veranstaltungen bedeutet nicht automatisch, dass die Aufsichtspflicht auf uns übergeht. Während des offenen Jugendtreffs liegt die Aufsichtspflicht bei den Eltern.


Während des offenen Jugendtreffs sorgen die anwesenden teamenden Personen dafür, potenzielle Gefahren zu erkennen und zu vermeiden. Die Jugendlichen werden über mögliche Gefahren informiert und über das angemessene Verhalten unterrichtet. Bei Nichteinhaltung der Anweisungen erfolgt zunächst eine Ermahnung oder Verwarnung. Bei wiederholten Verstößen können Konsequenzen wie frühzeitiges nach Hause schicken oder Hausverbot verhängt werden. 


Während des offenen Jugendtreffs stehen die Teamenden jederzeit als Ansprechpersonen zur Verfügung.


Leseempfehlung:

Coming-out - und dann ...?!

Diese Studie wurde durchgeführt, um die Situation von LSBT*Q Jugendlichen und jungen Erwachsenen genauer zu untersuchen. Die Studie fokussierte sich auf Coming-out-Verläufe, Diskriminierungserfahrungen und Bewältigungsstrategien in verschiedenen sozialen Kontexten wie Familie, Peers und Schule. Es wurden über zwei Jahre hinweg umfangreiche quantitative Daten von über 5.000 Teilnehmer:innen sowie 40 qualitative Interviews gesammelt. 

Die Ergebnisse zeigen, dass LSBT*Q Jugendliche vor allem die Phase des inneren Coming-outs als belastend empfinden. In allen abgefragten Bereichen machen die Jugendlichen die Erfahrung von Diskriminierung, wobei sich die Formen je nach Kontext unterscheiden. Innerhalb der Familie, Bildungs- und Arbeitsstätten sowie dem Freundeskreis treten unterschiedliche Formen der Diskriminierung auf (Krell/Oldemeier 2017).


Hier könnt ihr die lesenswerte Studie kostenfrei als PDF herunterladen: https://www.dji.de/ueber-uns/projekte/projekte/coming-out-und-dann/ergebnisse.html

 

Hier könnt ihr die Printversion bestellen: https://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/269327/coming-out-und-dann/

Bald wird es hier noch mehr spannende Infos rund um das Thema queere Jugendarbeit geben.